Cookie Consent by Free Privacy Policy website

Adelle Waldman

Adelle Waldman hat mit ihrem Debütroman bereits einige Wellen geschlagen. © Lou RouseAdelle Waldman (Jahrgang 1977) wurde in Baltimore geboren. Nach dem Studium an der renommierten „Ivy League“ Brown University setzte sie ihre Ausbildung an der Graduate School of Journalism der Columbia University fort. Im Berufsleben zeigten sich ihre Stärken bei Buchrezensionen – etwa für The New York Times Book Review – und in zwischenmenschlich-gesellschaftskritischen Artikeln für Publikationen wie dem Slate Magazine, Vogue und online für Gawker. Und doch verwundert es nicht, dass ihre Webseite trotz ihrer journalistischen Arbeit inzwischen ganz auf ihren Roman zugeschnitten ist.

„Das Liebesleben des Nathaniel P.“, auf deutsch erschienen 2015, ist Adelle Waldmans erstes erzählerisches Werk und hat bereits einige Wellen geschlagen. Titelheld Nathaniel ist in Brooklyn offenbar bereits zur allgemein akzeptierten Bezeichnung eines konkreten Stereotypen geworden: dem eines künstlerisch-intellektuellen Lebemanns, der sich ganz als moderner, aufgeklärter Menschenfreund sieht – beim entlarvenden Einblick in seinen Geist jedoch offenbart sich eine fiese Vielfalt frauenfeindlicher Vorstellungen. Aus den Reaktionen der Leser, positiven wie negativen, wird deutlich, dass „Nathaniel P.“ so manche unbequeme Wahrheit schonungslos offenbart. 

Top-Thema

Warum wir auf Kalender hören sollten

Einst halfen die Kalender den Menschen dabei, die Natur zu beobachten und schließlich zu kontrollieren. Heute bewirken sie das Gegenteil, gemahnen uns, inne zu halten und auf die Signale der Natur zu hören. Und das ist gut so.

Kalender vergegenwärtigen uns den Moment

Top-Thema

Die Flut der Literaturpreise unter der Lupe

Allein in Deutschland werden jedes Jahr etwa 1.200 Literaturpreise vergeben – so viel, wie in keinem anderen europäischen Land. Doch ist diese Fülle Fluch oder Segen für die deutsche Literatur? Wir nehmen die Argumente für und wider die Literaturpreise unter die Lupe.

Wie viel sind Literaturpreise noch wert, wenn es so viele von ihnen gibt?