Anna Wimschneider
Anna Wimschneider (1919 - 1993) ist eine deutsche Bäuerin, die ihre Lebenserinnerungen in dem Buch „Herbstmilch“ (1985) verewigt hat. Wimschneider wuchs als viertes von neun Kindern in Pfarrkirchen in Niederbayern auf, wo sie ihr gesamtes Leben verbrachte. Als sie acht Jahre alt war, starb ihre Mutter im Kindbett und Wimschneider musste den Hof fortan führen. 1939 heiratete sie Albert Wimschneider, der kurz darauf in den Krieg geschickt wurde, aus dem er schwer verletzt zurückkehrte. 1985 veröffentlichte sie ihre Autobiographie „Herbstmilch – Lebenserinnerungen einer Bäuerin“, die 1988 von John Vilsmaier verfilmt wurde. 1991 folgte das Buch „Ich bin halt eine vom alten Schlag. Geschichten vom bäuerlichen Leben einst und jetzt“. Kurz zuvor war sie mit dem Bayerischen Poetentaler und dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. 1993 starb Wimschneider in ihrem Geburtsort Pfarrkirchen.
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Warum wir Bücher lesen, auch wenn sie uns weh tun, auch wenn sie uns zwingen, uns mit der Dunkelheit in uns selbst auseinander zu setzen, ist ein Phänomen, das nur diejenigen verstehen können, die selbst vom Bücherfieber gepackt sind und die einfach nicht anders können, als mehr und mehr Bücher zu lesen.


