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Bücher hören: Der TING-Stift

 

 

Der TING-Stift wird das Lesen revolutionieren: Was aussieht wie ein ganz normaler Stift, ist eine Möglichkeit, das Bucherlebnis um eine Dimension zu erweitern. Ting bedeutet im Chinesischen „hören“ und genau das ist es, was man mit dem TING-Stift und anderen Hörstiften wie dem tiptoi® von Ravensburger macht: Man hört das Buch. Technisch muss man sich diese Geräte als eine Kombination aus Lesegerät und cleverem mp3-Player vorstellen. Indem Sie die Buchseite mit der Spitze des Stiftes berühren, liest dieser den in die Seite integrierten Code aus und spielt die passenden Audiodateien ab. So werden Bücher auf einmal hörbar. Mit dem klassischen Hörbuch hat der TING-Stift aber nichts gemeinsam: Über die Lautsprecher – bzw. den Kopfhörerausgang – hören sie nicht den Text der Seite, der Ihnen vorgelesen wird, sondern die passende Geräuschkulisse, das Ambiente und die akustischen Extras.

 

Mit dem TING-Stift werden Bücher interaktiv

 

In der Bücherwelt sorgte der TING-Stift  nicht nur für prompte Begeisterung, sonder wurden auch noch sofort von vielen Verlagen angenommen. Duden, Langenscheidt, Cornelsen, Brockhaus, Columbus und Kosmos sind nur einige der Verlagshäuser, die inzwischen Publikationen für den TING-Stift herausgegeben haben.

Dabei hat jeder Verlag die Verwendung des Stiftes für sich und sein Programm  eigenständig interpretiert. Kinderbücher sind zum Beispiel sehr gut für die Verwendung des TING-Stiftes geeignet. Ein Bilderbuch über den Bauernhof wird so zu einem akustischen Erlebnis. Natürlich gab es schon lange Kinderbücher, in denen die Kinder die Tiere berühren konnten und diese dann muhten oder mähten, wieherten oder bellten. Doch der TING-Stift bringt das Bilderbuch in das 21. Jahrhundert.

 

Außerdem ist der Stift viel mehr als nur ein akustisches Extra: Durch seine Hilfe werden Bücher interaktiv. Das Kinderbuch „Auf dem Bauernhof“ der ars-edition beispielsweise verwendet ihn, um Kinder auf eine abenteuerliche Suche über den Hof zu schicken. Mit Hilfe des Stiftes müssen die kleinen Leser Gegenstände auf den Bildern aufspüren. In Anbetracht der Tatsache, dass diese Technik noch ganz neu ist, aber schon heute so vielfältig eingesetzt wird, können wir uns darauf freuen, dass Kinderbücher in Zukunft noch erlebnisreicher und interaktiver werden. So macht man auch den Jüngsten Lust aufs Lesen.

 

Viele Einsatzmöglichkeiten für den TING-Stift

 

Doch nicht nur Kinder profitieren von der Technologie von Hörbüchern wie dem TING-Stift. Eine weitere Verwendungsmöglichkeit liegt dabei ganz besonders auf der Hand: Beim Sprachen lernen ist der TING-Stift eine große Hilfe. So hat der Cornelsen-Verlag beispielsweise eine TING-Reihe für Fremdsprachen herausgegeben. Indem Sie das entsprechende Wort mit dem Stift berühren, wird es Ihnen vorgelesen. Dem Einsatz zu Lernzwecken sind im Prinzip kaum Grenzen gesetzt. Enzyklopädien können zum Beispiel mit den Codes versehen werden. Durch Berühren eines bestimmten Eintrags erhalten Sie zusätzliche Informationen oder akustische Extras, die das Verständnis vereinfachen. Hobby-Ornithologen können mit dem Hörstift lernen, die Singstimmen von Vögeln zuzuordnen und ein Buch über Autos oder Dampflokomotiven wird so zum sinnlichen Erlebnis. Eine weitere schöne Einsatz-Möglichkeit für den TING-Stift, die derzeit vom Stürtz-Verlag genutzt wird, ist die Verwendung in Reisebüchern und Reisebildbänden. Ein Bild über einen Bummel durch London kann durch die Geräuschkulisse der belebten Londoner Innenstadt, durch das Stimmengewirr auf den Märkten und durch die Musik der Pubs regelrecht zum Leben erweckt werden. Apropos Reisen: Der Columbus-Verlag lädt Entdecker auch auf seinem WAS IST WAS- Globus zum Entdecken ein. Eine Berührung mit dem Hörstift reicht und sofort wird eine von 750 liebevoll vertonten Hörgeschichten abgespielt, die Ihnen Demographie, Politik, Natur, Kultur und Geschichte des jeweiligen Landes näher bringen.

 

Geniale Technik: So funktioniert der TING-Stift

 

Bei all diesen vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und dem großen noch ungenutzten Potential, das dem Hörstift innewohnt, ist es erstaunlich, wie einfach die Technik dahinter ist. An seiner Spitze verfügt er über einen Sensor, mit dem sie zunächst den Stift für das jeweilige Buch aktivieren. Dann verbinden Sie den TING-Stift  über einen USB-Anschluss an einen internetfähigen Computer, sodass er sich die jeweiligen Audiodaten zum Buch herunterladen kann. Nun kann es losgehen: Durch Berühren von Bildern und Texten mit dem Sensor werden die jeweiligen Audiodateien ausgewählt und über die Lautsprecher bzw. über den Kopfhörerausgang abgespielt. Am Stift können Sie dann Tracks auswählen und die Lautstärke regeln. Die Bedienung ist so kinderleicht, dass es wohl nicht lange dauern wird, bis man sich den TING-Stift gar nicht mehr aus der Welt der Bücher wegdenken kann.

 

Hier können Sie den TING-Stift direkt bestellen. Zum Üben mit dem TING-Stift eignet sich dann das Kinder-Lernbuch Huckla verzaubert die Schule besonders gut.  

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